Forschungs-Aktivitäten


Unsere rehabilitationsneurologische Forschung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Optimierung von Konzepten zur Rehabilitation motorischer, neuropsychologischer und kommunikativer Störungen. Hinzu kommen Arbeiten, die sich mit Prädiktoren des Rehabilitationsergebnisses und Fragen der neurologiespezifischen Rehabilitationspflege befassen. Da am NRZ Leipzig Patienten mit allen neurologischen und neurochirurgischen Diagnosengruppen und jeden Behinderungsgrades in allen Rehabilitationsphasen betreut werden, konnten wir Inhalte und Ergebnisse der Forschungsarbeit für die praktische Rehabilitationsarbeit unmittelbar nutzbar machen.

 

Bei der Rehabilitationsforschung auf dem Gebiet motorischer Störungen bei Schlaganfallpatienten verfolgen wir drei Hauptanliegen: Zum einen werden bereits praktizierte Behandlungsmethoden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit geprüft. Zum anderen werden Behandlungsmethoden oder einzelne Komponenten von Behandlungsmethoden weiterentwickelt, optimiert und für weitere Patientengruppen (mit anderen Diagnosen) erschlossen. Darüber hinaus wird für alle untersuchten Methoden ein neurobiologisches, meist neurophysiologisches, Wirksamkeitsmodell erarbeitet.

 

Seit dem Jahr 2004 finden im NRZ Leipzig gemeinsam mit Bobath-Instruktorinnen und Instruktoren die statt, die dem fachlichen Austausch, aber auch der Fortentwicklung des Bobath-Konzeptes in der praktischen Rehabilitation von neurologisch Erkrankten dienen.

 

Vegetative Krisen stellen während der Neurologischen Frührehabilitation bei Menschen mit schweren Verletzungen oder Erkrankungen des Gehirns eine schwerwiegende Komplikation dar. Sie haben negative Auswirkungen auf das Rehabilitationsergebnis und auch auf die erforderliche Dauer der Rehabilitation. Eines unserer Forschungsprojekte widmet sich neuroendokrinen Regulationsstörungen bei dieser Patientengruppe.

Die laufenden Projekte und ihre ersten Ergebnisse im Einzelnen.